Wir wissen, wieviel Sternlein stehen – aber welches ist das richtige?

Das Lastenheft als Filter für die Auswahl eines Redaktionssystems

Wenn man sich in einem Unternehmen dazu entschließt, ein neues Redaktionssystem einzuführen, wird man nicht umhin kommen, ein Lastenheft zu erstellen. Soweit, sogut. Doch wozu dient das Lastenheft eigentlich, also was ist seine Aufgabe? Und wenn die Aufgabe klar ist, was muss dann also alles im Lastenheft stehen?


Die Aufgabe des Lastenheftes

Das Lastenheft soll dazu dienen, das passende System für die aktuellen Aufgaben der Redaktion zu finden. Passend heißt, ein System auszuwählen, das

  • die Anforderungen weitestgehend erfüllt
  • ein optimales Preis/Leistungsverhältnis in Bezug auf die gestellten Anforderungen bietet
  • eine langfristig tragfähige Lösung darstellt – sowohl wirtschaftlich als auch technologisch

Wenn die Aufgabe des Lastenheftes doch so klar ist, warum ist es dann schwierig, ein gutes Lastenheft zu schreiben?

Ein Problem ist, dass praktisch kein System im Markt direkt, d. h. ohne spezifische Anpassungen, in der Lage ist, die Anforderungen einer Redaktionsabteilung zu erfüllen – dazu sind die individuellen Anforderungen schlicht zu verschieden. In vielen Projekten sind die Anpassungskosten des Systems höher, als die eigentlichen Lizenzkosten des Systems – teilweise sind die Anpassungskosten ein Vielfaches der Lizenzkosten. Es geht also bei einem Lastenheft nicht nur darum, eine Checkliste an technischen Anforderungen an ein System aufzustellen, sondern den Systemanbieter in die Lage zu versetzen, auch die Anpassungskosten abzuschätzen. Welche Informationen sind dafür erforderlich?

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Daten des Vortrags

  • Referent: Martin Holzmann
  • Datum: September 2004
  • Veranstaltung: tekom-Jahrestagung 2004 in Wiesbaden, ContentManagementForum

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Download

Sie können die Vortragsfolien downloaden: tekom04_ARAKANGA_Sternlein.pdf (PDF, ca. 2 MB)

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