Aufbau von Redaktionssystemen

Die folgende Grafik zeigt den grundsätzlichen Aufbau eines klassischen Redaktionssystems. Es besteht aus vier Komponenten zur Erstellung, Verwaltung und Nutzung der Informationen und dem Übersetzungsmanagement. Die einzelnen Elemente bauen aufeinander auf und beeinflussen sich gegenseitig.

Aufbau eines Redaktionssystems

Die Erstellung der Informationen

Zunächst müssen die Informationen erstellt werden. Dafür eignen sich unterschiedliche Tools::

  • Klassisches Desktop Publishing (DTP), z.B. Adobe InDesign
  • Klassische Textverarbeitung, z.B. MS Word
  • XML-Editor, z.B. Oxygen
  • Grafikprogramme für Abbildungen

Die Verwaltung der Informationen

Die erstellten Informationen müssen dann verwaltet werden. Dafür gibt es unterschiedliche Ansätze:

  • Eine Möglichkeit ist ein datenbank-orientierter Ansatz, d.h. ein irgendwie geartetes Dokumenten-Management-System.
  • Oder die Informationen werden im Dateisystem verwaltet.

Das Management der Übersetzungen

Fast immer wird Technische Dokumentation auch übersetzt. Dafür gibt es die Komponente Übersetzungsmanagement, die sich um Aktualisierungen und Übersetzungsjobs kümmert. Hier werden in der Regel Translation-Memory-Systeme eingesetzt.

Die Nutzung der Informationen

Die zuvor erstellten, verwalteten und gegegebenfalls übersetzten Informationen müssen anschließend publiziert werden, damit die Anwender sie nutzen können. Es gibt unterschiedliche Ausgabeformate:

  • Gedruckte Dokumente
  • PDF-Dateien
  • Websites
  • Online-Hilfen für eine Applikation
  • Content Delivery Portale